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Am
12.09.1983 wurde der Verein Krankenwohnung e. V. in das Vereinsregister
eingetragen. Er ist die Fortsetzung eines seit 1980 bestehenden
Arbeitskreises von Hauskrankenpflegekräften, Sozialarbeitern,
Ärzten, Krankenpflegelehrern, Verwaltungsleitern u. a. sowie
Wissenschaftlern der Technischen Universität Berlin.
Im § 1 der Vereinssatzung heißt es:
"Der Verein Krankenwohnung e. V. hat den Zweck, im ausschließlichen
und unmittelbaren Interesse der Allgemeinheit wohnungsnahe Krankenversorgung
in medizinischer, pflegerischer, sozialer und humaner Hinsicht durch
die Förderung der Idee und des Konzeptes der Krankenwohnung
zu verbessern."
Zu diesem Zweck leistet er insbesondere:
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Feststellung
und Vermittlung der Grundbedingungen von Krankenwohnungen |
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Unterstützung
der Fortbildung und des Austausches praktischer Erfahrungen |
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Unterstützung
von Forschung, Entwicklung, Beratung und Dokumentation zugunsten
der Krankenwohnung |
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Unterstützung
von Krankenwohnungen, insbesondere bei ihrer Gründung |
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Öffentlichkeitsarbeit
wie z. B. Herstellen und Verteilen von Informationsmaterial,
Tagungen. |
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des Abschnitts 'Steuerbegünstigte Zwecke' der
Abgabenordnung. Der Verein darf andere als in der Satzung vorgesehene
Zwecke nicht verfolgen. ..."
Der Vorstand besteht aus Dr. Christa Kliemke (Stadtplanerin),
Ralf Stoffenberger (Psychologe), Edzard Schultz (Architekt) sowie den Beisitzern Erika Stiller (Krankenschwester),
Karin Zuschneid (Krankenschwester) und Dr. med. Andrea von Helden (Ärztin).
Der Verein gibt für seine Mitglieder ein Mitteilungsblatt heraus.
TU-Berlin
Die Idee und das Konzept der Krankenwohnung wurde 1978 von Dr.-Ing.
Christa Kliemke entwickelt. Ausgangspunkt war das Forschungsprojekt "Untersuchung alternativer Möglichkeiten außerklinischer
Pflege im Wohnbereich unter Einbeziehung des Modellvorhabens Krankenwohnung
(DFG/TU-Berlin, 1978ff)" an der TU-Berlin, Institut für
Krankenhausbau, FG Entwerfen von Bauten des Gesundheitswesens (Prof.
Dipl.-Ing. Robert Wischer). In Arbeitsgruppen
mit Praktikern, die in der TU tagten wurde das Konzept bis zur Praxisreife
weiterentwickelt, dann modellhaft in Berlin-Spandau Heerstrasse-Nord
(Träger: FÖV Heerstrasse-Nord) umgesetzt und wissenschaftlich
von der TU-Berlin, Dr. Kliemke begleitet. Aus den Arbeitsgruppen
entstand der Krankenwohnung e.V. mit Sitz an der TU bei dem o.g.
Fachgebiet.
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